Hey! Mini Cooper!

One day in summer we stood on a traffic light and waited to cross the street. On the street there was a Mini Cooper Caprio with two blond women. An other car arrived with two young men. The driver opened his window to shout in the women’s direction: „Hey! Mini Cooper!“ The two blond women turned arround and didn’t look that young anymore. And you could see in the men’s faces what they expected and how disappointed they were.

An einem Tag im Sommer standen wir an der Fußgängerampel. Auf der Straße hielt einMini Cooper Caprio mit zwei Blondinen. Kurz darauf hielt ein Wagen mit zwei jungen Männern. Der Fahrer kurbelte sein Fenster herunter und schrie zu den beiden Frauen rüber: „Hey! Mini Cooper!“ Die beiden Frauen drehten sich um und sahen auf einmal nicht mehr so jung aus. Und man konnte den Gesichtern der Männer ihre enttäuschte Erwartung ablesen.

Question #1 / Frage #1

This shall be a new category: Once a week I’ll post a questions. You can answer or just think about it. Or ignore it.

First question:
Why is it accepted when a woman buys and wears men’s clothes but not the other way round?


Dies soll eine neue Kategorie werden: Einmal in der Woche werde ich eine Frage posten. Ihr könnt antworten oder nur darüber nachdenken. Oder sie ignorieren.

Die erste Frage:
Warum wird es akzeptiert, wenn Frauen Männerkleidung kaufen und tragen, aber nicht umgekehrt?

Is „Holes“ an answer to „Ich war noch niemals in New York“?

Passenger sings „I know a woman […] she said one day her husband went to get a paper and the mother fucker never came back“ while Udo Jürgens sang „Und nach dem Abendessen sagte er, lass mich noch eben Zigaretten holen gehen“ („After dinner he says, just let me get some cigarettes“). When he went out he thinks he haven’t ever been in New York and has is papers in his pocket, why shouldn’t he just fly today while his wife keeps an eye on their daughter. In the end he went back home. Maybe Passenger sings about the doing husband.
Is this a real thing? Do some people just go to get a paper or cigarettes or what ever and disappear? I don’t mean those who maybe disappear accidentally, I mean those who disappear by choice.


Passenger singt „I know a woman […] she said one day her husband went to get a paper and te mother fucker never came back“ („I kenne eine Frau […] sie sagte, eines Tages wollte ihr Mann eine Zeitung holen und der Arsch kam nie zurück“) während Udo Jürgens sang „Und nach dem Abendessen sagte er, lass mich noch eben Zigaretten holen gehen“. Draußen denkt er darüber nach, dass er noch nie in New York war und seine Papiere dabei hat, warum sollte er nicht gleich heute fliegen, während seine Frau zu Hause auf die Kleine aufpasst. Am Ende geht er zurück nach Hause. Passenger scheint von dem handelnden Mann zu singen.
Gibt es das wirklich? Verschwinden manche Leute, die nur kurz Zigaretten oder ’ne Zeitung holen wollten? Ich meine nicht die, die unfreiwillig verschwinden, sondern die, die das freiwillig machen.o

Don’t expect too much

When I was for lunch with two friends I really liked to have some chocolate blancmange after seeing somebody else with one. A few minutes later my friend got up and went away so I hoped he would bring me some. Soon he came back with a coffee mug and I had to laugh out loud.


Als ich mit zwei Freunden in der Mensa Mittag essen war, ging an uns jemand mit einem Schokopudding vorbei und wollte auch einen haben, was ich auch äußerte. Wenig später sprang mein Freund auf und ging in Richtung Essensausgabe. Meine Freundin sagte: „Na, holt er dir jetzt einen Schokopudding?“ Ich antwortete: „Na ja, vielleicht. Ich hoffe.“ Als er dann mit einer Tasse Kaffee zurückkam mussten wir beide herzlich lachen.

Unconfirmed suspect / Falscher Verdacht

Sometimes I’m really fussy. I’m working on it. Sometimes I’m reminded to not be fussy as I was once on a really cold New Year’s Eve when my boyfriend lied in my bed. I grumpled at him why he is lying in my bed. And I really wished the ground would open and swallow me up when he answered he is worming it for me.


Ich neige zum Meckern. Ich arbeite daran. Manchmal werde ich daran erinnert, es sein zu lassen. So auch in einer kalten Silvesternacht, in der mein Freund auf meiner Seite des Bettes lag. Ich habe gleich losgemeckert, warum er auf meiner Seite liegt. Ich habe mir Steine im Mund oder einen mich verschluckenden Erdboden gewünscht, als er antwortete, dass er es für mich anwärmt.

Always reading / Immer lesen

I found a „new“ book in the library written by Eric-Emmanuel Schmitt whom’s books I really love. I like thin books because I’m a slow reader. The „new“ one is from 2012 and is titled „The ten children Mrs. Ming never had“. I started reading and I liked it. I’m always reading in the subway and the bus. But when I arrived I didn’t like to stop reading so I started again when I had to go the stairs. 13 floors. Time passes faster if you are reading so it was a win win situation for me and me. When I walked up a woman came down and I looked up from my book and smiled at her. She smiled back and commented my reading. I thought she would be angry with me but she just said: „That’s wonderful. Reading in the staircase. People are reading too less and you are reading here. I like that.“ I continued reading and walking with a bigger smile.
When I arrived in the 13th floor my head swam.
I can’t really recommend reading by walking. I did it nearly always when I was in my teens till the day I kissed a lamp post with my nose.


Ich habe ein „neues“ Buch von Eric-Emmanuel Schmitt in der Bibliothek gefunden. Ich lese seine Bücher sehr gerne, vor allem die dünnen, weil ich so langsam lese. Dieses ist von 2012 und heißt „Die zehn Kinder, die Frau Ming nie hatte“. Ich mochte es gleich von Anfang an. Für gewöhnlich lese in Bus und Bahn. Doch war die Fahrt schneller zu Ende als mein Lesedurst gestillt, also las ich beim Treppensteigen weiter. 13 Stockwerke. Die Zeit vergeht schneller, wenn man dabei liest, also eine Win-win-Situation für mich und meinen Atem. Auf dem Weg kam mir eine Frau entgegen und ich lächelte sie, vom Buch aufblickend, an. Ich habe befürchtend, von ihr einen spitzen Kommentar zu ernten, doch stattdessen lächelte sie zurück und drehte sich auf dem nächsten Absatz zu mir zurück um und sagte: „Ich finde das ganz wunderbar. Es wird viel zu wenig gelesen und Sie lesen hier beim Treppensteigen.“ Auf dem Rest des Weges hatte ich weiterhin das Lächeln auf den Lippen. Im 13. Stock kam ich allersdings mit einem leichten Drehwurm im Kopf an.
Ich kann das Lesen im Gehen auch sonst nicht ganz empfehlen. Ich habe als Teenie fast immer gelesen, eben auch im Gehen bis ich einmal das kontrollierende Aufblicken vergaß und einen Laternenpfahl küsste.